Pflegekasse  

Pflegekasse 

Bei einer Einstufung in einen Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse je nach Grad die Kosten als sogenannte Sachleistung. Die individuelle Höhe des Ihnen zur Verfügung stehenden Pflegegeldes sowie die weiteren Leistungen der Pflegekasse erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. 

Die Beträge aus der gesetzlichen Pflegeversicherung gewährleisten meist nur eine Grundversorgung. Sie können jederzeit mit uns auch mehrere Leistungen vereinbaren, die wir Ihnen dann privat verrechnen. Über Art und Umfang der Leistungen schließen wir mit Ihnen einen Pflegevertrag ab, der auch einen Kostenvoranschlag enthält. So wissen Sie genau, welche Kosten entstehen, welchen Teil die Pflegekasse übernimmt und wie viel anteiliges Pflegegeld Ihnen ausbezahlt wird.

Der Pflegevertrag wird aktualisiert, falls sich an der Pflegesituation etwas ändert. Sie erhalten dann immer einen neuen Kostenvoranschlag von unserem Pflegepersonal ausgehändigt. Die Änderungen werden nur mit Ihrer Zustimmung gültig.  Für die Abrechnung sind die tatsächlich geleisteten Tätigkeiten ausschlaggebend, die in einem Leistungsnachweis erfasst werden.

Unser Angebot erstellen wir für Sie nach bestem Wissen und Gewissen, das heißt wir informieren Sie über alle Kosten, die tatsächlich auf Sie zukommen können.

Bessere Leistungen seit Januar 2017

Anfang 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft getreten. Seitdem haben sich die Regelungen und Pflegesätze verbessert. Dazu hier wesentliche Punkte:

  • Ambulante Pflege und Tagespflege können gleichzeitig genutzt werden, ohne dass einer der Sätze gekürzt wird!
  •  Wer nur Tagespflege nutzt, bekommt das Pflegegeld voll ausbezahlt.
  •  Das Geld für die Tagespflege wird nicht ausbezahlt. Wird es nicht genutzt, verfällt es.
  • Jede Person, die Pflegegeld bezieht, hat auch zusätzlich Anspruch auf Entlastungsleistungen in Höhe von monatlich 125 Euro.
  • Entlastungsleistungen können wie bisher für den Eigenanteil bei Tagespflege, Kurzzeitpflege und Einzelbetreuung zu Hause sowie zur hauswirtschaftlichen Versorgung verwendet werden. 
  • Wird die zusätzliche Entlastungsleistung nicht ausgeschöpft, kann diese bis zum 30. Juni des folgenden Kalenderjahres übertragen werden.

 

Weitere Infos zum Thema »Finanzierungsmöglichkeiten«